Manfred Eschbach verstorben

 

 

 

Am 21. Dezember 2021 verstarb unerwartet unser Kamerad Manfred Josef Eschbach, wie unser Manni mit vollem Namen heißt.

 

Geboren wurde Manfred Josef I – so riefen ihn seine Kameraden gerne - am 20. Juli 1942 im westfälischen Hamm. Schon als Kind kam er nach Düsseldorf, machte seine Ausbildung zum Einzel- und Großhandelskaufmann und landete schließlich bei der Lebensmittelüberwachung der Stadt Düsseldorf. Seine Aufgabe war also die Überwachung und Prüfung der Betriebe auf Einhaltung der lebensmittelrechtlichen Vorschriften, und so war er in der ganzen Stadt bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund. Bei Schützenumzügen wurde er durch die Begrüßung alter Bekannteroft ausgebremst, und so musste er so manche Abkürzung vom Zugweg nehmen, um gemeinsam mit seinen Kameraden anzukommen.

 

Manni trat 1964 in die Gesellschaft ein, geebnet wurde ihm dieser Weg durch seine spätere Ehefrau Uschi, einer Tochter des FKA-Urgesteins Hans Neumann. Uschi verstarb, leider viel zu früh, bereits im Jahre 2006. Mit ihr hatte er zwei Nachkommen, nämlich Dirk und Ulrike, genannt Ulli. Dirk war etliche Jahre aktiver Karl-Antöner, und Ullis Ehemann Olaf Bechert ist seit 1990 aktives Mitglied, ebenso deren Kinder Sarah und Sascha.

 

Die Verpflegung seiner Mitstreiter lag ihm am Herzen. So war er etliche Jahre Fourage-Offizier der FKA, und auch nachdem er diesen Posten offiziell aufgegeben hatte, hat er sich weiter um das leibliche Wohl der Truppe verdient gemacht. Man munkelt auch, dass er bei Segeltörns seiner Tischgemeinschaft bei den „Düsseldorfer Jonges“ gerne den „Smutje“ spielte. Die von Manni bestückten Präsentkörbe waren Höhepunkte jeder Tombola, und als Weihnachtsmann las er zwar großen und kleinen Kindern die Leviten, beschenkte sie aber auch reichlich, und manche Kaffee- und Kuchenrunde hätte es ohne ihn nicht gegeben. In der Mitorganisation des jährlichen Seniorentages während des Schützenfestes hatte er sein besonderes Steckenpferd.

 

Legendär sind seit Jahrzehnten seine launigen Zeugwart-Berichte in den Jahreshauptversammlungen, von denen manch einer erst in der Versammlung fertiggestellt wurde. Und obwohl er diese Verantwortung schon vor einigen Jahren abgegeben hatte, findet sich doch noch so mancher Gegenstand des FKA-Fundus in seinem Keller.

 

Manni errang insgesamt 3mal die Königswürde der Gesellschaft. Seine Regentschaften teilte er 2mal mit seiner Frau Uschi und seine letzte, 2008/2009, mit seiner Lebensgefährtin Elke Stark.

 

Manni wurde während seiner Schützenlaufbahn mit der „Silbernen Ehrennadel“ des Regimentes, der „Goldenen Ehrennadel“ der Gesellschaft, dem Schützenorden der Stadt Düsseldorf und wegen seines Engagements für den Seniorentag bereits 2011 mit der selten verliehenen „Stephanien-Plakette“ ausgezeichnet.

 

Manfred Josef Eschbach war ein im besten Sinne Verrückter, für den Kameraden auch Freunde waren und der sie und die Gesellschaft unterstützte, wo immer es ihm möglich war. Wir trauern mit den Hinterbliebenen und Freunden, insbesondere mit den Familien Eschbach, Bechert, Zöllkau und Vogel.

 

Manni hinterlässt eine große Lücke, er wird uns fehlen. Er möge in Frieden ruhen.

 

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Nachdem sich die Corona-Lage im Frühjahr und Sommer 2021 etwas entspannter dargestellt hatte, sieht das das leider seit einigen Wochen etwas anders aus. Daher haben wir uns im November 2021 leider dazu entschließen müssen, alle weiteren Aktivitäten zunächst bis einschließlich unserer Januar-Versammlung abzusagen!!

 

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Folgende Übungs-Schieß-Termine, Stand 23. November 2021, sind unter 2-G-Bedingungen (also geimpft oder genesen) noch möglich, soweit die Lage weiter so bleibt wie zur Zeit, und zwar auf der Schießanlage des Bilker Regimentes, der "Goldenen Mösch":

       

        Freitag, 28. Januar 2022         19:00 Uhr

 

        Freitag, 25. Februar 2022        19:00 Uhr

 

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Schützen-Aktivitäten beginnen wieder

 

Die Fürst Karl Anton plant, am Schützenfest-Samstag (17. Juli 2021), wie im vergangenen Jahr, ein gemütliches Beisammensein in der Braumeisterstube mit eigener Terrasse und am Sonntag (18. Juli 2021) den traditionellen Friedhofsgang und ein anschließendes Vogelschießen.

Seit 9. Juni 2021 ist bekannt, dass der St. Sebastianus Schützenverein 1316 e.V. für den Schützenfest-Sonntag um 9 Uhr das Antreten des gesamten Regiments in Uniform und mit Fahnen zu einem Festakt mit OB Keller anberaumt hat. Anschließend wird eine Schützenmesse in der Basilika St. Lambertus abgehalten, und mit dem Schluß-Segen ist gegen 11 Uhr der offizielle Teil beendet. (siehe "Blog"-Eintrag vom 14.6.)

 

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Stephanien-von-Hohenzollern-Gedenktag abgesagt

 

Aufgrund der sich erneut verschärfenden Pandemie-Lage haben Vorstand und Gesellschaftsführer beschlossen, die Feierlichkeiten, insbesondere das Fest-Hochamt mit Jubilar - Ehrungen in der Basilika St. Lambertus, das für den 2. Mai 2021 geplant war, abzusagen.

 

 

Werner Roth verstorben

 

Leider verstarb am 24. Dezember 2020 unser Kamerad Werner Roth nach längerer Krankheit im Alter von 81 Jahren in der Diakonie Düsseldorf-Kaiserswerth.

Werner wurde 1939 geboren, war Angehöriger der deutschen Bundesmarine und später im Fernmeldedienst der deutschen Bundespost tätig. 1965 ehelichte er seine Kathi, eine Tochter des FKA-Granden Georg Kobs. Aus dieser Beziehung gingen die Söhne Holger und Olaf hervor.

1978 trat er der Gesellschaft Fürst Karl Anton bei, was sein Schwiegervater sicher wohlwollend zur Kenntnis genommen hat. Und schon 1979 meldete er seine beiden Söhne an.

Werner war Schütze mit Leib und Seele. Er nahm rege am Vereinsleben teil und engagierte sich. So bekleidete er von 1994 bis 2009 das Amt des 2. Schriftführers. In dieser Funktion schrieb er so manchen Artikel für den „Schloßturm“, die Zeitung des St. Sebastianus Schützenvereins 1316 Düsseldorf, gerne auch mal in Düsseldorfer Mundart. Von 2006 bis 2008 war er Feldwebel der Gesellschaft, und nicht nur den jüngeren Mitgliedern der Gesellschaft hat Weihnachtsmann Werner etliche Jahre lang die Leviten gelesen, sie aber auch beschenkt.

Bis 2018 engagierte er sich viele Jahre lang bei der Organisation des Senioren-Nachmittages, und das auch noch, als es ihm gesundheitlich schon nicht mehr so gut ging. 1984 schoss er sich zum Wald- und Wiesenkönig, und nach dieser Übung in Regentschaft hatte er mit seiner Kathi im darauffolgenden Jahr sein Kompanie-Königsjahr. Darüber hinaus trug er sich noch 10 mal als Pfandschütze in die Ergebnislisten des Kompanie-Königsvogels ein, davon allein 5 mal mit dem linken Flügel. 2018 putzte er die Platte des Ehrenvogels, und 2001 holte er sich den rechten Flügel des Regiments-Königsvogels.

Für seine Verdienste für Gesellschaft und des gesamten St. Sebastianus Schützenvereins erhielt er 1990 die Silberne Ehrennadel des Regimentes und 2006 die der Gesellschaft. Verdientermaßen wurde Werner 2010 außerdem mit dem Schützenorden der Stadt Düsseldorf ausgezeichnet.

Wir trauern um einen aufrechten, zuverlässigen und herzlichen Kameraden. Unser Mitgefühl gehört seiner Witwe Kathi, den Söhnen Olaf und Holger, den Schwiegertöchtern Claudia und Steffi sowie den Enkeln Kai, Katharina und Julius. Werner hinterlässt eine große Lücke und wird uns unvergessen bleiben.

Schießstand Kaiserswerth wird geschlossen!!!

 

Sowohl Oberst Kreuels als auch die Schießkommission haben schriftlich mitgeteilt, dass der Schießstand im Kaiserswerther Bunker am 26. Oktober 2020 endgültig geschlossen wird. Aufgrund der Corona-Problematik gibt es z.Zt. auch keine Ausweichmöglichkeiten auf andere Anlagen, da die alle bis auf Weiteres gesperrt sind. Für uns bedeutet das, dass nach heutigem Stand am Freitag, dem 23. Oktober, im Bunker unser vorerst letztes Übungs-Schießen stattfinden wird.

 

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Wiedemeyer-Pokal 2019:

 

Frank Schimunek         97 Ringe

Kai Roth                    97 Ringe

Heinz Schimunek         92 Ringe

Horst Scholz               92 Ringe

Marc Pojer                 91 Ringe

Horst Leßmann            86 Ringe

Hartmut Thönnissen     84 Ringe

Lars Nürnberg             83 Ringe

 

Mannschaftswertung:   469 Ringe, Platz 6, allerdings mit dem besten Mannschaftsergebnis seit 1980!!!